Alles was ich will

Fremd bist Du mir
und vertraut,
ein Freund und ein Fremder.

Ich spreche mit Dir
und schweige zugleich
und auch Du sagst meistens nichts.

Die bist eine unbeantwortete Frage in meinem Leben,
ein Angebot und ich kann den Inhalt nur erahnen,
eine Energie und ich weiß nicht,
wohin sie mich führen wird.

Vieles bleibt verschlossen,
vieles unbeantwortet.
Die vielen Fragen nach warum und wieso,
diese Gesichter des Leids,
sie bekommen Dich kaum zu sehen.

Aber anders will ich Dich nicht,
ich will keinen, den ich verstehe,
ich will Gott nicht als guten alten Bekannten,
nicht als Freund,
nicht als Kumpel,
ja, nicht einmal als Person oder Energie.

Alles was ich will
und es ist das, was ich bekomme:

das Mysterium des Lebens,
das Geheimnis des Daseins.

DAVID