Wie Neues entsteht – in der Leere entsteht Inspiration

Es braucht Raum, damit etwas Neues entstehen kann, Raum, in den etwas gelegt wird. Sei es ein Samenkorn, ein erster Gedanke, eine Ahnung, manchmal nur ein dumpfes Gefühl. Doch damit das geschehen kann, braucht es Raum und noch mehr. Es braucht innere Flexibilität - starre Denkformen, feste Vorstellungen, wie Leben zu sein hat, was Glaube ist und wie Liebe gelebt werden kann, sind nicht nur nicht hilfreich, sie verhindern Inspiration. Denn wirkliche Inspiration will Neues geben, neue Verbindungen aufzeigen, Ungewöhnliches denkbar machen. Wie sollte das mit starren Denkgewohnheiten geschehen können?  ​
Der Weg Jesu in die Welt war genau so: Es passierte etwas, was für die Beteiligten nicht denkbar war, unmöglich, skandalös. Der göttliche Geist aber findet seinen eigenen Weg - immer. Du kannst Dich darauf vorbereiten und Dich öffnen, innerlich weich und geschmeidig werden. So bekommt Inspiration eine Chance in Dir.

Übrigens lade ich Dich nach dieser Video-Reihe zum Entstehen von Neuem im Januar zu einem Online-Begegnungstreffen ein, damit wir uns über die dann vergangenen Tage und Wochen austauschen können. Die Einladung erfolgt in den nächsten Wochen.

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  • Heiko Limpl sagt:

    Lieber David,
    Dein Beitrag „Inspiration“ hat mich sehr angesprochen und nachdenklich gemacht. Ich sprach kürzlich mit unserem Diakon über Charismen (man denkt da ja gern gleich an etwas Mutter-Theresa-mäßiges) und welche wohl mein(e) seien. Er machte mir so einiges klar und vor allem, dass mein wichtigstes Charisma die Pflege und Sorge um meine Mutter im Heim sei. Nun ist meine Mutter am 30.11. verstorben und ich fühle jetzt eine große Leere in mir. Ich muss mich neu erfinden und sortieren. Aber ich habe inzwischen gelernt, dass man so etwas nicht erzwingen kann. Es erfordert Geduld und die von Dir erwähnte Offenheit, die Bereitschaft zu hören und das Gespanntsein auf das was kommt. Ich bin mir sicher, dass mich der Heilige Geist auf einen Weg führen wird, den ich so nicht erwarte, womöglich etwas völlig Neues. Mein Lebensweg war ziemlich verschlungen und von so mancher Niederlage geprägt und Dein Beitrag hat mich erkennen lassen, dass da eine Menge Schablonen im Spiel waren. Eine davon war die manchmal schon zwanghafte Vorstellung, doch nur „ein normales Leben wie alle anderen“ führen zu wollen, mit ein bißchen Glück, Familie, ohne Schmerzen usw. Aber was ist „normal“? Und sind „die anderen“ wirklich so viel besser dran? Was für eine Schablone, die wohl hinter meinen Schmerzen und Depressionen steckt! Auch hier habe ich erkannt, dass ich offen sein muss für mein eigenes Leben so wie es ist, dass ich weg muss von allen Schablonen und offen sein für den Weg, den der Herr mir bereitet hat. Ich bin bereit, auf Sein Wort zu hören, Seine Inspiration anzunehmen. Was immer „die anderen“ tun – es ist MEIN Leben, MEIN Weg. was ich annehmen muss. Wie sagt man so schön: „Auf ein Neues!“
    Liebe Grüße
    Heiko

  • Karina sagt:

    Es ist eine spannende Erfahrung diese Adventsreihe „verkehrt“ herum zu hören….U nd dazu mitt n im Frühsommer…. Es Licht meine Neugier und ich bemerke es gibt gar keine richtige oder falsche Abfolge. Und auch der Zeitpunkt ist nicht festgelegt . Wenn,wann etwas mich erreichen will und ich offen bin,das ist der punkt. Meine Inspirationen erfahre ich oft morgens nach dem Aufwachen, eine sehr wertvoll Zeit für mich. Da sehe und fühle und verbinde ich Dinge,Erfahrungen,wissen zu etwas neuem,noch nie von mir gedachten,wie eine tiefe innere Weisheit. So habe ich meine Vision einer eigenen Praxis,eigener uebungen und Methoden entwickelt,das kam dann immer mehr zusamm n und fügte sich. Und ich….muss dem geschehen Zeit und Raum geben. So fängt meine Arbeit jetzt immer erst ab 11uhr an . Das ist so ein 🎁 geschenk.