Leben zwischen Liebe und Ordnung

Heute erzähle ich von einem Film, den ich kürzlich gesehen habe und der mir mal wieder deutlich gemacht hat, dass das Leben sowohl Ordnung als auch Liebe braucht, Struktur und Ekstase, Begrenzung und den Flow.
Wenn wir beides in einer gesunden und für uns passenden Weise haben, dann kann Wachstum wirklich geschehen. Eine Zeit lang war es üblich zu meinen, man müsse vor allem alles ausleben, sich ganz den eigenem Fluss hingeben. Das ist auch nicht falsch und viele Menschen wachsen in sehr rigiden Familien auf, wo es nicht oder nur kaum möglich ist expressiv zu sein. Doch das Expressive kann nur zu einer wirklichen Entwicklung führen, wenn auch eine Form von Ordnung hinzu kommt. Mehr dazu in meinem Video.

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  • Karina sagt:

    Ich liebe und praktiziere die dynamische Meditation und brauche auch die Stille der kontemplation und meines herzenswortes.manchmal ist die eine grosse Diskrepanz und ich danke dir für die verbindenden Sichtweise.

  • Charlotte Voigt sagt:

    Danke. Das Video spricht mich sehr an.

  • Mirisfad sagt:

    Ich kenne diesen Film :-), und ich finde sehr gut beschrieben, wie sich die Dualität zwischen oft fast ekstatischem Leben und Erleben der Sanyassins einerseits und dem eher sturen und festgelegten Leben der Dorfbewohner andererseits zeigt.
    Und eben auch, wie sich diese Leben einander annähern und jeder Gruppe von der anderen lernen kann, wenn sie dazu bereit ist.
    Ich wünschte mir, daß die teilweise unversöhnlichen Aus-einander-setzungen zwischen Anhängern eines Glaubens/einer Meinung und der andere Seite dazu auch u.a. von gegenseitiger Neugier und Versöhnung und Akzeptanz getragen wäre…

    • DAVID sagt:

      Das Leben der Dorfbewohner wirkt zwar langweiliger und spießiger, aber es bringt viel Sicherheit. Und auch das ist ein wunderbares Gefühl, sich sicher und aufgehoben zu fühlen. Danke für Deinen Kommentar, David

  • Ingrid Tabert sagt:

    Ein für mich wirklich sehr treffendes Bild, der Fluss, der Ordnung braucht, um klar und stark zu fließen. Engt man in zu sehr ein, reißt er alles mit und wird zum Strom, der eher zerstören kann und mäandert er zuviel, kann es sein, dass er irgendwann zerfließt und dadurch versickert.
    Und aus meiner Sicht hat die Dynamik häufig den guten Effekt, sich aus dem Denken und den gefestigten Strukturen lösen zu können, damit Energie frei wird, die dann wieder in einer neuen Ordnung genutzt werden kann. Dazu sind ja auch Atemprozesse da, sich zu lösen vom im Körper festgehaltenen, um eine neue Sicht zu ermöglichen.
    Vielen Dank für dieses Video, dass mich erneut sehr berührt hat.