Wir gehören zusammen

Manchmal bin ich der Kleine
und der Ängstliche,
manchmal auch der Ärgerliche,
der um sein Ansehen bemüht sein muss,
der jeden Widerstand mit Wut beantwortet,
der sich ständig verletzt fühlt und beleidigt,
der sich nicht gesehen fühlt und gemocht,
nicht geachtet und nicht gewollt.

Manchmal bin ich der Große und Erhabene,
der Großzügige,
manchmal auch der Mutige und Gütige,
der mit offenem Herzen der Welt begegnet,
der alles sein lassen kann, wie es sich zeigt,
der in Verbundenheit lebt und in Dankbarkeit.
mit innerer Freude und mitfühlender Seele.

Manchmal bin ich beides,
dann nimmt der Große den Kleinen an die Hand
und dann geht es mir am besten.

DAVID


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  • blue sagt:

    …wieder so ein Text, der mich in meinem tiefsten Inneren, an der zartesten Stelle meiner Seele, so intensiv berührt, dass meine Beine anfangen zu zittern, sich Schmetterlinge in meinem Herzen einnisten und Tränen meine Wangen runterkullern… danke.

  • Bärbel Wittich sagt:

    Ich erlebe mich selbst oft genauso und aktuell gab es gerade wieder eine Begegnung mit unserem erwachsenen Sohn, der so leicht verletzt ist, sich nicht gesehen fühlt, … Es macht traurig, dass zu Corona-Zeiten nicht einmal ein „an die Hand nehmen“ oder eine Umarmung möglich ist,… Danke für den wunderbaren Text!