Die Wandlung unseres Lebens

Gebete, Meditationen, Rituale und Zeremonien sind kein Selbstzweck, tun wir nicht, weil Gott sie bräuchte. Gott braucht keine Gebete und keine Rituale und nichts von all dem.

Warum aber tun wir das alles? Was kann der tiefere Sinn von all dem sein?

Es ist ganz einfach: Es geht immer um Transformation, es geht um Wandlung des Menschen im Leben. Jedes Gebet und jeder Gottesdienst muss im Dienste dieser Wandlung stehen, im Dienste der Mensch- und Gottwerdung, im Dienste des Durchbruchs der größeren Liebe in unserem Leben.

Wir sind nicht hier, um zu bleiben wer wir sind, sondern, um zu werden, wer wir wirklich sind, um zu erkennen und endlich wirklich zu verstehen, dass wir spirituelle Wesen sind, die menschliche Erfahrungen machen.

Auf diesem großen Schulungsweg befinden wir uns. Und dieser Weg ist nicht zu vergleichen mit dem, was wir sonst an Ausbildung kennen. Dieser Weg verläuft nicht linear oder exponentiell. Dieser Weg orientiert sich ganz am Leben und wie es sich uns zeigt.

Das sind unser Weg und unsere Aufgabe! Und davon möchte ich in meinem heutigen Video sprechen.

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  • Karina sagt:

    Wandlung überrascht mich, ich lasse mich ein und auch los.mal mehr mal weniger. Ich kann das nicht machen.

  • Bittner sagt:

    Hallo David! Bei deinen Worten kommt mir spontan eine Aussage von Karl Rahner in den Sinn „Der Fromme von Morgen wird ein Mystiker sein. Der Weg eine Wandlung, Transformation, ein Einswerden in Gott, und damit verbunden auch ein Anderssein im Umgang mit meinem Gegenüber. Deine Newsletter zeigt auf was auf diesem Weg vielleicht schon geschehen oder vielleicht, nein tatsächlich noch geschehen kann, wir müssen es nur zulassen. Danke!

    • DAVID sagt:

      Wen wir den Weg gegehn, den Rahner voer vorschlägt, dann können wir das Christentum nicht mehr mit der Erlösungbrille und der Sündentheologie sehen (beides gehört unmittelbar zusammen). Es wird also Zeit, Jesus als Weisheitslehrer zu erkennen und das Christsein als Individuationsweg. Das ist aber etwas anderes als das, was uns bisher gezeigt wurde. David

  • Ulrike Schäffer sagt:

    Lieber David,
    Wandlung, Wandel, wandeln, wandern, seinen Weg gehen liegt dicht beieinander und ist miteinander verwoben. Zu deinem Viedeo fällt mir der Schluß des Gedichtes „Wanderung, Wandlung“von Marie-Luise Kaschnitz ein:
    Keinem Ding verschworen
    Wartend in Geduld…
    Und lauschen der Stimme des andernTages, der in uns beginnt
    Und hören nicht auf zu wandern, bis wir verwandelt sind .
    Alle die gerne singen finden unter diesem Link
    https://hundertklang.wordpress.com › 2015/11/10 › sin…
    den Kanon: Lauschen wir auf den Klang eines neuen Tages von Stephan Hachtmann
    Liebe Grüße
    Ulrike

  • Petra sagt:

    Lieber David,
    danke für Dein Video. Mit dem Bild des Schmetterlings hierzu fällt mir spontan die Wandlung von der Raupe zum Schmetterling ein. „Es ist das Ende sagte die Raupe in der tiefsten Dunkelheit, es ist erst der Anfang, sagt der Schmetterling“. Und der Mensch ist ja eigentlich vergleichbar mit dem Prozess, jeder entfaltet sich auf seine Art und Weise, mit allen möglichen Farben und Facetten, der eine fliegt hoch, der andere tiefer usw., schön🦋…
    Liebe Grüße Petra

    • DAVID sagt:

      Liebe Petra, das ganze Leben als Prozess zu verstehen liegt uns erstaunlicherweise gar nicht so nahe. Entwicklungspsychologie endete bis vor 20 oder 30 Jahren meistens mit dem 20. Lebensjahr oder etwas später. Danach war man fertig – das hat sich natürlich geändert. Dennoch… das ist noch gar nicht so lange her… David

  • Andrea sagt:

    Lieber David, Dankeschön für diesen wunderbaren Beitrag.
    Wandlung geschieht von innen und die Themen zeigen sich auf dem Weg, wie wertvoll.

  • Lieber David,

    deine heutigen Gedanken und Anregungen bereichern mich wieder sehr.
    Ich habe schon vieles gelesen, was mich spirituell bereichert hat. Auch ich stehe voll hinter deiner vorbereitenden Aussage vor Beginn des Videos: „Wir sind nicht hier, um zu bleiben wer wir sind, sondern, um zu werden, wer wir wirklich sind, um zu erkennen und endlich wirklich zu verstehen, dass wir spirituelle Wesen sind, die menschliche Erfahrungen machen.“

    Aber was du in deinen Vorträgen darlegst, geht für mich immer noch ein wesentliches Stück über das hinaus, was ich an Grundaussagen schon mal irgendwo mitgenommen oder gar verinnerlicht habe. Du hast die Gabe, Dinge in einem größeren, weniger linearen und weit differenzierteren Zusammenhang zu sehen und nachvollziehbar zu machen.
    Das ist in meinen Augen deine Stärke – oder die Stärke deiner mystischen Einsichten.

    Oft schälst du auch das für mich Wesentliche heraus, legst also quasi den Finger auf den Punkt, den auch ich dann als den springenden erfasse.

    Was für mich auch immer wieder eine Bereicherung ist, (weil nur solche Sichtweisen wirklich stimmig für mich sind) ist die Toleranz, mit der du auch andere Vorstellungen oder Weltbilder miteinbeziehst, bzw. dass du so formulierst, dass man sein eigenes Weltbild trotz deiner Gewichtung auf die christliche Mystik beibehalten kann. (Ich erlebe mich durchaus als Christin, aber bin z.B. von der heute von der kath. Kirche nicht mehr geduldeten Reinkarnation überzeugt.)

    Du denkst in größeren Bahnen als in engen dogmatischen, und hast die Fähigkeit, deinen Schwerpunkt mehr auf das Verbindende, Tiefere, und weniger auf das im Detail vermeintlich Trennende zu legen.

    Deine Gedanken zur Transformation bewegen mich in meiner Tiefe. Ich fühle, dass sie stimmig sind.

    Ich danke dir sehr!

    Liebe Grüße
    Rosmarie

    P.S.: Sie bringen mich übrigens in meinen ungeklärten Fragestellungen aufgrund deines vorherigen Videos deutlich weiter.