Emotionale Heilung finden in dieser Zeit

Wir leben in einer ausgesprochen emotionalen Zeit - gerade nach über einem Jahr der Pandemie. Wut, Ärger, Angst, Sorge und noch viel mehr kann man derzeit in der Gesellschaft und gewiss auch in Deiner Umgebung beobachten. Aber es ist natürlich so, dass solche Gefühle immer schon da waren. Emotionen sind Nachrichten aus dem Unbewussten und sind extrem wichtig für uns. Sie warnen uns und ermutigen uns - je nachdem, was für ein Gefühl wir gerade empfinden. Wir alle haben immer wieder mal unangenehme oder so genannte "schlechte" Gefühle. Und manchmal leiden wir richtig daran, weil solche Gefühle uns die Lebensfreude und -qualität nehmen können. Ich möchte daher heute darüber sprechen und Dir einen Weg aufzeigen, wie Du mit solchen Gefühlen besser umgehen kannst. Ich möchte Dir auch ein vermutlich neues Verständnis von Gefühlen vorstellen, das Dir helfen wird, Angst, Sorge und Traurigkeit etc. besser einzuordnen. Der Umgang und die Regulation von Gefühlen (ich schreibe bewusst nicht die Kontrolle von Gefühlen) sind wichtige Fähigkeiten im spirituellen Leben. Schon die alten Wüstenväter und -mütter verwendeten viel Energie darauf, ihren Schülern dabei zur Hilfe zu kommen. Lass Dich also mitnehmen und sei bereit, Deinen Gefühlen neu und mit Interesse zu begegnen - es lohnt sich. (Nebenan wird immer noch gebohrt....ich hoffe, dass sie bald fertig sind...)

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  • Alwine sagt:

    Herzlichen Dank, diese Botschaft habe ich gerade heute gebraucht.

  • Erna sagt:

    Lieber David! Gut das du das Thema aufgegriffen hast. In diesen schwierigen herausfordernden Zeiten, vorallem auch nach so lang andauernder Zeit verliert man schon mal den Weg, einen lebenslangen Übungsweg aus dem Auge. Fluchtimpuls – ich will nur noch weg. Dabei stellt sich Heilung ein, wenn wir allem Geschehen Raum lassen: Raum für Trauer, Raum fur Angst, Raum für Linderung, Raum für Elend, Raum für Freude. Danke für das wieder in den Blick rücken.

    • DAVID sagt:

      Liebe Erna, ja, genau so… Raum lassen für unsere Gefühle…wir rennen vor unseren gefühlen weg. Wenn wir ihnen Raum geben, dann brauchen wir das nicht mehr. David

  • Petra sagt:

    Lieber David,
    danke für das berührende Video über Gefühle. Es ist bei Dir alles so echt und authentisch. Zu lernen, dass man diese Gefühle zwar annehmen muss, vor allem Wut, Ärger und Trauer, und sie einen trotzdem nicht zu lange und komplett vereinnahmen wäre sehr schön und hilfreich.

    Liebe Grüsse
    Petra

    • DAVID sagt:

      Liebe Petra, Du erlebst meine Beiträge vermutlich deshalb als so authentisch und echt, weil ich im Grunde immer nur von mir erzähle…. David

  • Esther sagt:

    Hab heute bei der Arbeit mal wieder gemerkt, dass ich tatsächlich oft auf das „Verdrängen“ angewiesen bin, um weiter funktionieren zu können und die beruflichen Herausforderungen hinzubekommen. Es tut zwar gut die Gefühle „da sein zu lassen“, aber gleichzeitig macht es mich verletzlicher und hindert am „Abliefern der erwarteten Leistung“ – irgendwie ein bisschen ein Dilemma, das ich gerade schwer zu knacken finde, wollte es daher einfach mal kurz loswerden. Danke für das Video, es hat auf jeden Fall was in Bewegung gebracht. Viele Grüße Esther

    • DAVID sagt:

      Liebe Esther, einerseits ist es natürlich wichtig, sich offen un positiv gegenüber seinen eigenen Gefühlen zu verhalten und ihnen Raum zu geben. Aber es gehört genauso dazu, sie zu begrenzen. Wir müssen funktionieren, damit unser Leben auch klappt. Daher ist es eine wichtige Fähigkeit, die Gefühle für einen Aigenblick zurückzuzstellen. Immer nur zulassen wird auf Dauer nicht gut für uns sein. Aber ihnen Grenzen zu setzen heißt natürlich nicht, sie damit zu unterdrücken. Es ist eher eine Form der Regulation. Vielleicht hilft dieser Gedanke. David

  • Ann-Christin sagt:

    Danke, Dein Impuls hat mich heute sehr berührt.

  • Maria Regina sagt:

    Sehr hilfreich, Deine Ausführungen, lieber David!
    Es kostet mich einerseits viel Energie (oder sollte ich eher Mut sagen?), den unangenehmen Gefühlen angemessenen Raum zu überlassen, andererseits spüre ich bisweilen deutlich eine gewisse Leichtigkeit. Schwierig ist es, wenn zusätzlich Schmerzen (Kopf, Rücken) mit im Spiel sind. Damit fürsorglich umzugehen, empfinde ich als große Herausforderung, versuche es aber. Lieben Gruß,
    Maria Regina

    • DAVID sagt:

      Liebe Maria Regina, ich kann mir vorstellen, dass körperliche Schmerzen nochmal eine ganz eigene Herausforderung sind. Gäbe es ein hilfreiches inneres Bild, das Dich dabei unterstützen könnte? David

  • Lieber David,

    mit diesen deinem Appell, unangenehme Gefühle nicht wegzudrücken, sondern ihnen einen Ja-Raum zur Verfügung zu stellen, in dem ich sie annehmen und bearbeiten kann, triffst du bei mir einen Punkt, den ich bisher anders gesehen und gehandhabt habe.

    Ich spüre immer mal wieder alle möglichen „unguten“ Gefühle, die ich zwar – wenn sie gravierend zu sein scheinen – betrachte und versuche, ihnen auf den Grund zu gehen, um sie dann in die Ecke stellen zu können. Aber sie kommen wieder. Wieder und wieder. Es braucht nur einen kleinen Anlass und sie feiern fröhliche Urständ…
    Tja, irgendetwas scheine ich nicht ganz richtig zu machen. Oder gibt es das vielleicht gar nicht, dieses Richtigmachen, durch das man ein wiederkehrendes ungutes Gefühl dauerhaft in Luft auflösen könnte?
    Gehören unsere unparadiesischen Eigenschaften vielleicht zum Leben dazu?
    Ich bin gespannt auf deine nächsten Videos zu diesem Thema!
    Dieses hat mich jedenfalls wieder sehr bereichert. Ich danke dir
    und wünsche dir selbst „nur paradiesische Gefühle“!
    Rosmarie

    • DAVID sagt:

      Liebe Rosmarie, ich werde zu diesekmThema schon bald ein zusaätzliches Angebot machen, um diesen Ja-Raum kennenzulernen. Ich kann noch nicht sagen, wann das sein wird, daher habe meinen YouLetter und die webseite ein wenig im Blick. David