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Die spirituelle Qualität des Leidens

2. Oktober 2021

Ich bin kein Freund von Leidensmystik, um das gleich zu sagen. Und schon gar nicht kann ich es vertragen, wenn man mir sagt, was ich zu erdulden habe. Krankheiten will ich heilen und Schwierigkeiten aus dem Weg räumen. Und doch.... und doch....kennst Du Augenblicke wo Du denkst, vielleicht heißt es einfach auszuhalten? Und ich denke nicht gleich an schwere Krankheiten, sondern zunächst an kleinere Dinge, die einfach nerven oder stören. Und tatsächlich kann es Sinn machen, bereit zu sein etwas zu ertragen, nicht in den Widerstand zu gehen, sondern es einfach hinzunehmen. Nein, nicht um des lieben Friedens willen, nicht für Dich persönlich, sondern dafür, dass Du die Kraft gewinnst diese Welt mitzutragen. Denn darum geht es im Kern: An Bewusstheit zu wachsen und bereit zu sein Unabänderliches zu ertragen. Dieses Video ist an manchen Stellen sehr fein nuanciert. Also sei gerne aufmerksam dabei!


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  • Danke Dir sehr, lieber David, für Dein Video zu diesem schwierigen Thema, mit dem ich mich schon seit meiner Jugend beschäftige und nach Sinn und Antworten suche.
    Ich meine mittlerweile, dass es beim Tragen eines persönlichen Leide(n)s, ob klein oder groß, auch darum geht, es möglicherweise immer wieder, gänzlich zu bejahen und damit für sich selbst zu mehr innerem Frieden zu finden sowie auf diese Weise jedoch auch ‚für die Welt‘ zu mehr Frieden beizutragen.

    • Liebe Maria Regina, natürlich geht es darum, es zu bejahen. Mir scheint es da aber drei Wege zu geben:
      – Einmal bejahe ich es, weil es eben so ist, ich kann es ohnehin nicht ändern (es mag dann eher ein Akzeptieren sein)
      – ich bejahe es als Übung für meine Herzkraft
      – ich bejahe es , um damit diese Welt mitzutragen
      Aber tatsächlich: im Groll oder Ablehnung komme ich damit nicht weiter.
      David

  • Ein sehr grosses Thema, ein sehr brisantes Thema. Es kann Unverständnis und Schmerz auslösen. Du hast das Thema sehr anschaulich und einfühlsam beschrieben, aber beim Anschauen drängte es mich, ungeduldig, zu sagen, ja, wenn ertragen, dann unbedingt nur durch Liebe! Zum Ende sprachst Du es natürlich an: in Liebe und Freiheit. Danke! In Liebe und Freiheit, mit Vertrauen und Mut. Ein grosses Thema.

    • Liebe Brigitte, das ist so oft das Problem, dass ansich gute spirituelle Übungen oder Aufgaben dadurch unsinnig werde, weil sie ohne Liebe geschehen. Das ist so oft das Problem der Kirche. David

  • Hallo David,
    ein ganz großer positiver Unterschied fällt mir beim Wort „tragen“ statt „ertragen“ auf, trotz der nur zwei Buchstaben, das ist gut. Es ist ein ganz schöner Weg, der sicher auch wirken kann. Ich habe aber schon öfters Schwierigkeiten, bestimmte Dinge, auch banale, zu er/tragen. Im Prinzip versucht man das ja ohnehin aber ich werde mich mal speziell auf eine Sache fokussieren und einüben, vielleicht gelingt es dann langsam besser.
    Vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Petra

    • Liebe Petra, das ist ein guter Weg, beginne klein und übe Dich darin, ohne Druck auszuüben auf dich selber. Dafür aber musst Du es als ein für Dich Weg erkennen und wirklich wollen. David

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