Leichtigkeit im Leben finden: Wege zu mehr Freude und weniger Mühe

4. Mai 2024


Manchmal ist das Leben echt schwer, findest du nicht auch? Also mir geht es zumindest manchmal so. Der Tag fängt schon mühsam an, die Arbeit geht mir nicht leicht von der Hand und irgendwie ist der Wurm drin. Natürlich kann das manchmal einfach so sein, doch ich möchte für mich ein leichteres Leben. Ich möchte einfach durchatmen können und manchmal wirklich ein wenig durch den Tag fliegen und nicht allen Ballast mit mir herumschleppen. Geht es dir auch so? Hast du Lust auf mehr Leichtigkeit in deinem Leben? Hier gebe ich dir ein paar Hinweise, was du tun kannst, damit es endlich klappt.

Fangen wir mit dem Naheliegendsten an:

 
Wirf Ballast ab.

Es ist nämlich manchmal wie bei einem Heißluftballon, der durch Sandsäcke unten gehalten wird und daher nicht in luftige Höhen abheben kann. Dort aber ist die Leichtigkeit, und um fliegen zu können, muss man leicht werden - zumindest, wenn man mit einem Ballon abheben möchte. Daher ist der erste wichtige Rat: Wirf Ballast ab. Und das kann so aussehen: Das Leben belasten Erinnerungen, die ich immer wieder pflege. Wenn du immer wieder an belastende Momente in deinem Leben denkst, wenn du dich immer wieder an das Schwere deiner Kindheit oder in der Schule erinnerst, dann kann daraus keine Leichtigkeit entstehen. Sie wirken wie Sandsäcke oder wie Taue, die dich unten halten. Doch du musst dich nicht erinnern, du musst nicht all die alten Geschichten stets von neuem aufwärmen und damit in dein Leben holen. Dir wird es viel besser gehen, wenn du ihnen erlaubst, zu verblassen, wenn du sie verabschiedest. Für mich war ein Satz bei meiner inneren Arbeit sehr wichtig, und er begleitet mich noch heute: Es ist vorbei. Und was vorbei ist, das darf auch aus meinem Bewusstsein verschwinden. Wenn du es immer wieder hochholst, dann bleibt es Teil deines Erlebens - dann ist es nämlich noch nicht vorbei, du holst es dir immer wieder zurück. Aber das muss so nicht sein. Bei schlimmen Erfahrungen braucht man dazu vielleicht professionelle Hilfe. Aber wir holen auch weniger dramatische Ereignisse gerne immer wieder mal - manchmal nur für wenige Sekunden - in unser Bewusstsein zurück. Wundere dich nicht, wenn das dein Leben erschwert und dir die Leichtigkeit nimmt.

Aber es geht noch weiter mit dem Ballast. Überprüfe mal deine täglichen Abläufe. Sind sie leicht und einfach? Oder schau mal in deine Wohnung. Hängen da noch Bilder, die dir längst nichts mehr sagen? Dann weg damit, erst recht, wenn es Bilder sind, die dir sinnbildlich kritisch über die Schultern schauen. Ich habe zum Beispiel keine Bilder von meinen Eltern in meinem Zimmer hängen - ich habe meine Eltern geliebt, aber ich brauche ihre Blicke jetzt nicht mehr für meinen Alltag. Und so überlege auch du, was noch passend ist. Übrigens: Aufräumen kann viel Leichtigkeit bringen. Denn jede unaufgeräumte Ecke und Schublade nimmt dir Energie und zieht dich ein wenig nach unten. Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche. Ich habe da noch Verbesserungspotenzial und müsste mich selber mal an die ein oder andere Ecke heranwagen und aufräumen.


Leben mit Humor 

Humor ist etwas Wunderbares, da wirst du mir sicherlich zustimmen. Ich lache gerne, und ich erlebe ständig Situationen, die mich zumindest zum Schmunzeln bringen. Das erleichtert mein Leben ungemein. Daher möchte ich dir auch raten, dein Lachen zu genießen und nicht zurückzuhalten. Manche wollen vielleicht nicht so laut sein, andere haben lernen müssen, dass man überhaupt nicht lacht oder wenig. All das wirf über Bord - genieße das Lachen und das heißt, erlebe es mit dem ganzen Körper und genieße diesen Schauer der Freude, der durch deinen Körper geht. Wenn du Lachen üben willst, dann schau einmal in den Spiegel und lächle dich mindestens eine Minute an. Du wirst nicht drumherum kommen und selber wirklich lächeln, wenn nicht sogar anfangen zu lachen. Eine andere Möglichkeit ist diese hier: Mach mal etwas Verrücktes, etwas, was ganz anders ist. Geh ein paar Schritte rückwärts, blase einen Luftballon auf und lass ihn platzen, bastle aus der Zeitung ein Flugzeug und lass es aus dem Fenster fliegen, kauf dir einen Lolly und packe ihn gleich aus und lutsche ihn - oder was dir auch immer einfällt. Manchmal hilft es mir auch, wenn ich mir besonders strenge oder ernste Menschen mit einer Mickey-Mouse-Maske vorstelle. Das finde ich dann immer lustig und schenkt mir Leichtigkeit und Freude. Auch das ist ein schöner und einfacher Weg zu mehr Leichtigkeit.


Spiel mit deinem inneren Kind

Es gibt in jedem und jeder von uns ein inneres Kind, das für Leichtigkeit zuständig ist. Leichtigkeit hat etwas Kindliches. Und daher ist es gut, wenn du das freie innere Kind förderst und vielleicht mit ihm spielst. Das kannst du tun, indem du Quatsch machst, lustige Sachen, ein Malbuch ausmalst oder dir ein Hüpfspiel überlegst. Das innere Kind mag es meistens auch, wenn es kuscheln darf, sich einfach in eine Decke kuscheln und vielleicht noch einen Teddy dazu - für solche Augenblicke sollte man immer einen Teddy zur Hand haben, finde ich. Innere Kinder hüpfen oft auch gerne auf einem Bein oder mögen nicht nur an heißen Tagen ein leckeres Eis. Frage dein inneres Kind, was es gerne tun möchte, oder denke an deine Kindheit - diesmal ist es wichtig, sich zu erinnern - was hast du gerne gespielt und getan, als du noch klein warst? Das kannst du gerne wieder ins Leben holen. Ich zum Beispiel habe gerne Ballett gespielt und habe dazu zu Musik getanzt. Sehr sehenswert.


Mache aus jedem Nein ein Ja

Es ist sicherlich ganz offensichtlich, dass ein Nein meistens mehr Schwere und ein Ja meistens mehr Leichtigkeit ins Leben bringt. Daher geht es darum, mehr von diesem Ja zu leben und immer weniger Nein zu sagen. Denn wir haben es uns teilweise angewöhnt, aus einem Nein heraus zu denken. Wir sagen schnell, was wir nicht wollen, wohin wir nicht wollen, was wir nicht mögen. Wir beklagen uns über den anstrengenden Tag und über die Herausforderungen - auch darin steckt ein Nein. Doch was wäre, wenn du beginnen würdest, aus all dem Nein ein Ja zu machen? Du sagst also nicht mehr, was du nicht willst, sondern was du willst. Du sagst dem Kollegen nicht, was er lassen soll, sondern, was er tun soll. Du denkst nicht mehr über den Tag nach, wie schwer er war, sondern wo die Leichtigkeit sich am meisten gezeigt hat - und es gibt keinen Tag, der stets gleichbleibend schwer ist. Es gibt immer Schwankungen - immer. Lege also möglichst viele Negationen ab und wandle sie in eine positive Aussage und ein positives Bild um. Das wird viel in deinem Leben verändern. Versuche auch in jeder Situation etwas Positives zu sehen. Das heißt nicht zu leugnen, dass es Schwierigkeiten gibt - übrigens ist dir schon mal aufgefallen, dass in Schwierigkeiten das Wort schwer schon enthalten ist? Also, es geht nicht um Schönfärberei und nicht darum, sich etwas vorzumachen. Aber jede Situation hat auch ihren Gewinn, und es geht darum, zumindest beides, was es dich gekostet hat und was es dir gegeben hat, nebeneinander zu stellen und zu sehen. Eine Scheidung, eine nicht bestandene Prüfung, eine verpasste Gelegenheit, ja, selbst ein Unfall, an irgendeiner Stelle wirst du etwas Positives sehen können. Lass es zu und dann nimm es wahr. Du wirst anders mit den Herausforderungen umgehen, die dein Bewusstsein ansonsten beschäftigen


Vereinfache dein Leben

Ehrlich, wir machen unser Leben meistens viel zu kompliziert und umständlich. Das führt nicht zu mehr Leichtigkeit, sondern macht unser Leben träge und schwer. Das wird sich schnell ändern, wenn du beginnst, alles viel einfacher zu machen. Das fängt schon bei der Organisation deines Haushalts und deines Alltags an. Mache alle Abläufe so schlank wie möglich und so wenig umständlich wie möglich. So wird die Energie einfach durch den Tag fließen, und du erlebst dieses schöne Gefühl des Flows. Gerade zwanghafte Menschen haben die Eigenschaft, Abläufe genau festzulegen und kompliziert zu machen. Das kann Sicherheit geben, aber macht das Leben eben auch schwer. Wenn du einen Hang zur Zwanghaftigkeit hast, dann versuche dennoch deine Abläufe einfach zu gestalten. Manche zelebrieren zum Beispiel das Frühstück, und es ist genau festgelegt, welches Brot zuerst, welche Marmelade dann, und an welcher Stelle und zwischen welchen Bissen dann das Ei drankommt. Kann man so machen, aber versuche dennoch Varianten einzuführen und einfach mal etwas anders zu machen. Überhaupt versuche deine persönlichen Regeln zu hinterfragen und einige davon auch aufzugeben. Wer ein stark reglementiertes Leben führt, der wird es schwer haben, mehr Leichtigkeit ins Leben zu bringen. Dafür braucht es Luft und Raum für Varianten. Übe dich daher in Spontaneität. Beobachte deine Gedanken und Ideen und setze sie einfach mal um. Wenn du Lust hast, einen Film zu sehen, dann sieh einen Film, und wenn du Lust auf ein wenig Shopping oder was auch immer hast, dann tu das, auch wenn es noch nicht dran ist, wenn es noch nicht in deinem Kalender steht oder der monatliche Einkaufstag noch gar nicht gekommen ist. Folge mehr deiner Lust als den zwanghaften Vorstellungen deines Über-Ichs. Das Über-Ich mag keine Leichtigkeit, mag keine Freiheit. Es ist das Es - um in Terminologie Freuds zu sprechen - das Es ist es, das uns Leichtigkeit bringt. Und das heißt, die Freude und die Lust in allen Variationen - natürlich auch die sexuelle Lust. Auch die darf und sollte eine Rolle spielen. Sie ist eine wirkliche Quelle der Leichtigkeit und des sogenannten Lebens. Gönn dir also dein lustvolles Erleben und schaffe dir mehr Möglichkeiten, das Leben und den Alltag lustvoll zu erfahren. Was übrigens auch mehr Leichtigkeit ins Leben bringt, das ist eine einfachere Sprache - ich selber habe die Angewohnheit, komplizierter zu sprechen als es notwendig ist. Und daher weiß ich, wie schwer es ist, an der eigenen Sprache zu arbeiten. Aber auf Fremdworte weitestgehend zu verzichten, komplizierte Satzgefüge zu meiden und eine klare Aussage zu formulieren, das sind Wege, deine Ausdrucksweise leichter zu machen - für deine Zuhörer, wie für dich selber auch.


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