27. Juli 2021

Wir mĂĽssen die Welt aushalten,
das ist unsere Aufgabe.
Wir müssen sie auch verändern, ja,
wir mĂĽssen sie besser machen, ja genau,
immer besser – absolut richtig.

Und wir mĂĽssen uns wehren
gegen alle, die keinen Segen bringen
und nichts Gutes im Schilde fĂĽhren.
Stimmt alles! 

Doch am Ende,
am Ende wirst Du immer noch die Welt aushalten mĂĽssen.
Das ist unser Dienst,
das ist unsere Aufgabe,
die Welt aushalten und dennoch lieben,
die Welt ertragen und nicht verzagen,
die Welt hinnehmen und trotzdem Hoffnung im Herzen tragen. 

DAVID




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  1. …du beschreibst eine ganz schön groĂźe Aufgabe: verändern, besser machen, wehren, aushalten, lieben, ertragen, nicht verzagen, hinnehmen… das kostet Kraft. Und manchmal ist mir diese Aufgabe zu groĂź. Dann will ich weglaufen. Oder wegfliegen. Da hilft auch nicht der Gedanke, dass ich weder alles alleine machen muss, noch das ich einen Schritt nach dem anderen machen darf. Ich bin schon so lange an dieser Aufgabe dran und werde nie fertig sein. Eine Lebensaufgabe. Das Wort „Aufgabe“ hat zwei Bedeutungen…

  2. Lieber David,
    damit hast Du in allem Recht. Eine Aufgabe haben, bedeutet auch etwas aufgeben, so etwas wie alles retten zu mĂĽssen, nie zu genĂĽgen . Wann immer dies gelingt, gelingt es mir auch zu akzeptieren, auszuhalten und hinzunehmen was ist; das setzt viele Kraft frei fĂĽr kleine erfolgreiche Schritte und meinen Platz in meinem Leben
    Liebe GrĂĽĂźe
    Ulrike

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