Dienen und Empfänglichkeit: Mein neuer Weg

14. Februar 2026

Was ist eigentlich gerade bei mir los? Ich möchte dir heute ein wenig zeigen und aufzeigen, was meine Themen sind. Woran arbeite ich ganz persönlich? Dabei geht es nicht um einen neuen Kurs, einen Workshop oder ein Projekt für andere. Es geht darum, was gerade die Themen in meinem eigenen Leben sind.

Es gibt zwei wesentliche Aspekte, an denen ich innerlich arbeite. Es sind Veränderungen in meiner Grundhaltung, weil ich merke: Es braucht jetzt etwas Neues. Mein Weg geht in eine andere Richtung weiter.


Der Wechsel der Haltung: Vom Erfolg zum Dienst

Der erste Punkt ist ein Abschied. Ich möchte – ich muss fast sagen: ich muss – weg aus einer Haltung des „Machens“. Weg vom Gewinnen, weg vom Erfolg und weg von den reinen Zahlen. Mein Weg führt hin zu einer Haltung des Dienens.

In mir spüre ich oft noch diesen Drang, Erfolg zu haben. Ich will dies und jenes erreichen, Zahlen vorweisen und all das erfüllen, was man klassischerweise als Erfolg bezeichnet. Wenn du mich fragst, ob ich Erfolg habe, kann ich das nur differenziert beantworten. Es gibt Bereiche, da würde ich „Nein“ sagen. In anderen „Ja“. Es kommt darauf an, wie man es betrachtet.

Ich habe viel dafür getan. Ich habe investiert, ich habe gemacht. Aber ich merke jetzt: Das ist nicht mehr der Weg.

Was bedeutet „Dienen“ konkret?

Es geht nicht darum, dass ich nichts mehr tue oder meine Angebote nicht mehr überdenke. Natürlich möchte ich, dass sie gut ankommen und Menschen sie nachfragen. Aber die Haltung dahinter muss sich ändern.

  • Ich möchte den Menschen dienen, die sich für meine Themen interessieren. Egal, wie viele es sind.
  • Ich möchte den Menschen dienen, die Kommentare schreiben. Ich möchte ihnen etwas mitgeben.
  • Ich möchte den Menschen dienen, die meinen Newsletter lesen und dort einen Text oder einen Impuls erwarten.

Verstehst du, worum es mir geht? Es geht darum, in diese neue Haltung zu kommen. Nicht, damit ich etwas bekomme, sondern damit du etwas bekommst. So wie ich dir jetzt gerade etwas gebe, indem ich dir zeige, was bei mir los ist. Ob das für dich ausreicht, weiß ich nicht. Aber ich zeige dir etwas von mir – und das ist mir wichtig.

„Dienstbarkeit ist eine Berufung. Wenn ich meinen Weg als Berufung sehe, dann relativiert das alles, was man im klassischen Marketing-Coaching lernt.“

Ich habe all diese Coachings selbst durchlaufen. Ich bin da durchgegangen. Aber ich musste feststellen, dass mir diese Coaches nicht wirklich helfen konnten. Nicht, weil sie nicht gut waren, sondern weil es bei mir um etwas anderes geht: Es geht darum, dienstbar zu sein.

Das bedeutet nicht, dass ich mich klein mache. Zur Dienstbarkeit gehört auch Klarheit. Manchmal gehört eine Konfrontation dazu oder die Bereitschaft, einen „blinden Fleck“ anzusprechen, auch wenn es wehtut. Aber das Ziel ist nie die Selbstdarstellung. Es geht nicht darum, als der Typ dazustehen, der alles kann. Es geht darum, wirklich Veränderung herbeizuführen.


Die Weite finden: Empfänglichkeit und Bewusstsein

Der zweite Aspekt meiner Arbeit ist die Suche nach einer größeren Empfänglichkeit. Ich möchte in eine größere Weite und Verbundenheit kommen.

Vielleicht hast du das Thema in meinen letzten Videos schon bemerkt: Alles ist Bewusstsein. Das sagt man heute oft so leicht dahin. Aber für mich ist das ein Auftrag. Innerhalb dieses Bewusstseins gibt es verschiedene Ebenen und Verdichtungen.

Die Illusion der Trennung

Ich habe für mich zwei wichtige Entdeckungen gemacht:

  1. Innen und Außen sind eins: Die Trennung zwischen dem, was in uns ist, und dem, was draußen passiert, ist nur eine Wahrnehmung. In der Realität gibt es diese Trennung nicht.
  2. Alles ist Jetzt: Die Unterscheidung zwischen „früher“ und „heute“ existiert im großen Bewusstsein nicht. Alles ist dort aufgehoben.

Das bedeutet, dass du jederzeit Zugang zu allem hast. Es hat nur mit deiner inneren Einstellung zu tun, mit deiner Offenheit und deiner Empfänglichkeit. Wenn wir zum Beispiel alte Texte hören, verbinden wir uns mit einem Bewusstsein, in dem es weder Zeit noch Raum gibt. Aber dieser Zugang muss von dir kommen. Du musst dich darauf beziehen. Es muss für dich eine Bedeutung haben.


Die Voraussetzung: Emotionale Ausgeglichenheit

Wie komme ich zu dieser Weite? Wie öffne ich mich für das tiefe Wissen, das uns jederzeit zur Verfügung steht? Auch hier ist das Ziel nicht, „der Coole“ zu sein, der alles weiß, sondern dieses Wissen zu nutzen, um zu dienen.

Damit das gelingt, ist eine Sache entscheidend: Unsere emotionale Ausgeglichenheit.

Sobald wir Angst, Wut oder tiefe Trauer spüren, werden wir eng. Wir ziehen uns zusammen. Das bedeutet nicht, dass wir diese Gefühle nicht fühlen dürfen. Im Gegenteil: Wir müssen sie spüren, aber wir dürfen uns nicht von ihnen beherrschen lassen. Das ist die eigentliche Kunst.

  • Wenn wir Gefühle unterdrücken, konservieren wir sie und bleiben in der Enge.
  • Wenn wir sie spüren, ohne uns mit ihnen zu identifizieren, können sie gehen.

Diese Freiheit öffnet uns für die Weite. Es hilft uns, in der „Bewusstseinsskala“ aufzusteigen, hin zur reinen Liebe. Das ist das höchste Bewusstsein – das Bewusstsein von Jesus oder Buddha.


Ein Weg der stillen Veränderung

Dahin kommen wir, indem wir dienen und bereit sind, Schritt für Schritt in die Weite zu gehen. Indem wir das fühlen, was da ist, ohne uns darin zu verlieren. Dann geschieht eine stille, klare Veränderung.

Das sind die Themen, die mich gerade ganz persönlich beschäftigen und auf die ich auch durch meine Träume immer wieder gestoßen werde. Es ist ein wirklicher Weg für mich.

Ich wollte dir das heute zeigen, damit du siehst, woran ich arbeite. Wenn du mehr zum Thema „Dienen“ wissen möchtest, habe ich vor Jahren schon einmal ein Video dazu gemacht, das auch heute noch aktuell ist. Vielleicht ist es auch für dich ein nächster Schritt?

Lass uns ins Gespräch kommen. Hast du Fragen zu dem, was ich heute geteilt habe? Dann frag gerne nach. Schreibe mir einen Kommentar. Stelle Fragen, stelle Dinge infrage – nicht nur Statements, sondern echter Austausch. Ich bin da, um dich zu unterstützen und dir zu dienen.


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