Deine Anhaftungen loswerden + Übung

18. Dezember 2021

Wie können wir unsere Anhaftungen loswerden und uns davon befreien? Denn solche Anhaftungen binden uns und machen uns das Leben schwer. Gerade im Buddhismus spielt die Anhaftung eine große Rolle. Denn erst, wenn ich davon frei werde, bin ich auch frei. Und Anhaften, das tue ich bei den Dingen, die mir scheinbar gehören, das tue ich bei Gefühlen und das tue ich bei meinem Körper. Stelle Dir einmal vor, all das würde sich selbst gehören und nicht mehr Dir. Eine spannende Erfahrung kannst Du damit machen. In meinem Video erkläre ich Dir, was es mit Anhaftungen und der Gelassenheit auf sich hat. Vor allem aber zeige ich Dir, auf welche Worte Du verzichten solltest. Denn im Grunde ist es ganz einfach....


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  • Lieber David, danke Dir für das Video und die sehr interessante Übung. Während ich Deinen Ausführungen zuhörte, fiel mein Blick auf die Pflanzen, die hier im Zimmer stehen. Klar, ich spreche mitunter von “meinen” Pflanzen, doch eigentlich sehe ich sie immer schon als eigenständige Lebewesen, die da sind, mich begleiten, aber die ich nicht besitze, denn sie führen ein Eigenleben. Da ist auch Respekt, den ich gegenüber ihnen spüre, vor dem wie sie sich, wie sie sich entwickeln.
    Bei einer Sprache, die auf die Possessivpronomen verzichtet, spüre ich Freiraum, einen weiteren Blick. Die Dinge, die Eigenschaften, Gefühle, was auch immer, rücken ein Stück weg und erhalten Eigenständigkeit. Das ist zu spüren, für mich als bereichernd, keineswegs als Verlust. –
    Das Ich los zu lassen, was mir momentan hauptsächlich gedanklich vorstellbar ist, könnte aus den Begrenzungen führen, die das Ich so gern für sich beansprucht, um sich nicht zu verlieren. Oder bedeutet es schlechthin offen zu werden für andere und anderes?
    Liebe Grüße, Maria Regina

    • Liebe Maria Regina, um direkt auf Deine Frage zu antworten: Es bedeutet beides. Du erlebst Dich dann als Ausdruck Gottes und Gott in keiner Weise mehr als Gegenüber. Und Du wirst frei für das, was kommt. Das Bedürfnis, sich abzusichern wird immer weniger und Du kannst die Welt so nehmen, wie sie ist und Dein Leben auch. David

  • Eine spannende Sache, da kam eine Erinnerung an meine Kindheit/Jugend auf. Irgendwie hatte ich damals die Meinung, dass alles für alle da ist, Essen, Spielzeug, Platz usw., Irgendwie wurde mir das “ausgetrieben”, ich auf meinen Platz verwiesen, Dinge einzelnen Besitzern zugewiesen, auch mir. Es hat sich nicht wirklich gut angefühlt. Und natürlich habe ich dieses “Besitz”-Denken später übergenommen. Aber habe auch durch Verluste erfahren, dass da was nicht stimmig ist. Interessant, gerade jetzt von dir wieder darauf aufmerksam gemacht zu werden. Danke 🙂

  • Lieber David,
    sehr interessante Impulse gibst Du hier weiter. Das Loslassen allein schon von bestimmten materiellen Dingen erlebe ich als sehr befreiend. Bei Gefühlen, Menschen, Lebewesen sieht es schwieriger aus. Aber auch da aus der Distanz und durch Meditation komme ich durch bestimmte Momente des Spürens sehr viel weiter. Dieses Spüren versuche ich immer mehr mit meinen Alltag zu verknüpfen, es gelingt mir mal mehr und dann auch weniger. Ich hab vom Loslassen vieler Dinge ein Bild mit einem Vogel in der ausgestreckten Hand in mir, den ich, nachdem ich mich um ihn gekümmert habe, in die Freiheit fliegen lasse.
    Danke.
    Liebe Grüße
    Petra

    • Liebe Petra, verwsuche es mal damit, die Gefühle als Besucher anzusehen und nicht mehr als “Deine” Gefühle. Du bist sozusagen Herbergsmutter und schenkst diesen Besuchern Raum – auch wenn sie sich nicht immer gut benehmen 😉 David

  • Lieber David, seit ich dein Video gesehen habe, es ist für mich aber mal eine Herausforderung. Vom Ich zum Du das ist mir ja schon vertraut. Mit was ich mir aber schwer tue Dingen die Selbstbezogenheit zu geben, Dinge die sich selbst gehören, das mit den auf besitzaneignende Fürwörter zu verzichten. Ich ertappe mich bei jeder verbalen Äußerung erstmal, wie heißt das jetzt, du gehörst mir nicht, ich darf dich nur benutzen. Üben, üben wie halt immer. Einen schönen 4. Advent Erna

    • Ja, liebe Erna, es ist ein anderes Denken und wir sind in der herkömmlichen Vorstellung ganz gefangen, uns gehöre etwas. Aber wenn wir damit aufhören, dann entstseht ein weiter Raum der Freiheit und der Würde. Denn Du schenkst den Dingen, Tieren, Pflanzen und Menschen ihre Würde zurück. Und auch das Leben selber ist nicht Dein Leben, oder der Körper, den Du bewohnst.
      Es ist ein Üben, ich weiß, es ist nicht immer leicht, aber ich kann Dir sagen, dass es sich lohnt! David

  • Lieber David. Das kommt mir zur rechten Zeit dieser Impuls und die Übung. Im ganzen Advent bahnt sich ein aufbrechen der muss an…wie ein innerer Konflikt. Will ich wirklich die Kontrolle umd Selbstbestimmung aufgeben?gerade bei einem Menschen mit traumaerfahrung eine echte Herausforderung
    Und ich spüre das es in mir reift. Ich gebe diesen Prozess Raum und warte…wie du ja schreibst: jweil es so gross ist feiern wir jedes Jahr wieder neu Weihnachten.
    Und bei deinem Video habe ich mich erinnert an die Geburt meiner Kinder…Sie sind nicht mein Besitz. Sie besuchen mich und ich begleite ihr Leben und ihre Lebensgestaltung, ihren Lebensweg. Ich und der Körper den ich selbst bewohne waren sozusagen Kanal um sie auf die Erde zu bringen.
    Ich freue mich in dieser Übung zu sein die nächste Zeit. Danke David.
    Karina

  • Wie soll das aber gehen mit einem Gefühl von Trauer und Verletztsein, das mich seit über 40 Jahren manchmal immer noch zum Weinen bringt?

    • Liebe Maria, warum sollte es nicht gehen? Es geht, auch wenn nach 40 Jahren natürlich eine starke Verbindung zwischen Trauer, Verletztrheit und Dir selbst gewachsen ist. Fange einfach an, ganz klein und spüre, ob sich das gut anfühlt. David

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